Toolkit

Einführung in die Entwicklungsplattform

Das Enactor-Produktset ist weit mehr als nur ein Set aus Anwendungen. Es ist auch eine Plattform, ein Toolkit und eine vorbereitete Bibliothek aus Hunderten von Komponenten, die es IT-Abteilungen und Partnern aus dem Einzelhandel ermöglichen, jede beliebige Enactor-Standardanwendung selbst auf ihre Bedürfnisse hin anzupassen.

Das Enactor-Toolkit bietet die Möglichkeit, die gebotenen Standardanwendungen zu ändern und zu optimieren und selbst neue Anwendungen zu erstellen, die gemeinsam mit den Enactor-Standardanwendungen ausgeführt werden.

Das Toolkit und die Bibliotheken können verwendet werden, um neue Funktionen und Anwendungen für Verkaufsstellen, Web, mobile und Tablet-Geräte zu erstellen. Dazu gehören auch herkömmliche Geräte für „Thick Clients“ und „Thin Clients“. Die Verkaufsstellenanwendung von Enactor unterstützt beispielsweise Den Thick- und Thin-Client-Betrieb auf herkömmlichen Hardwareplattformen sowie den Thin-Client-Betrieb auf neuen Plattformen wie iOS und Android.

Im nachfolgenden Diagramm werden die unterschiedlichen Arten der Hunderten von unterschiedlichen Bibliothekskomponenten innerhalb von Enactor gezeigt:

Bibliothekskomponenten

Entpacken des Toolkits

ToolkitDie Tools integrieren Geschäfts-, Anwendungs- und Unternehmensprozesse in einer einzigen Entwicklungsumgebung, die innerhalb von Eclipse als Plug-ins gehostet werden. Sie nutzen die Leistung und Flexibilität der Java-Sprache und Java-Technologien, ermöglichen es Entwicklern und technischen Fachkräften jedoch, innerhalb eines Anwendungsrahmens zu arbeiten, in dem der größte Teil der Codierung zu einer visuellen Aufgabe wird. Die Tools und der Prozess treiben das Design und den Aufbau von hochgranulären Softwarekomponenten, die dann im Toolkit zur erneuten Verwendung zur Verfügung stehen. Da dies alles in einer vollkommen herkömmlichen Java-J2EE-Umgebung stattfindet, ist alles, was produziert wird, offen und tragbar.

Die Bestandteile von Prozessen werden als Zustandsdiagramme, Flussdiagramme, Prozessablauf und vorgepackte Codes angezeigt. Durch die visuelle Anzeige des Workflows und die direkte Interaktion mit Enactor-Anwendungen und -Ressourcen können nicht entwickelnde Benutzer Geschäftsprozesse über die Drag-and-drop-Benutzeroberfläche sowohl auf Anwendungs- als auch auf Unternehmensebene designen. IT-Teams können einfach jenen Code isolieren, der geändert wird, sowie vorgepackte Funktionen um den Arbeitsbereich bearbeiten und diese in einer Reihe von Aktionen verknüpfen, die selbstbeschreibende Prozesse erzeugen. Wo neue Funktionen erforderlich sind, können Entwickler mit den Assistenten und Designern von Enactor diskrete Komponenten aufbauen oder nur neue Funktionen im bekannten Java-Code schreiben. Die Anwendungsentwicklung ändert sich vom Fokus auf dem Code (z. B. Java-Klassen) zum Fokus auf dem Geschäft oder dem Anwendungsablauf. Die Entwicklung wird weitaus kollaborativer und agiler.

Das Toolkit ermöglicht die Entwicklung von serverbasierten Geschäftsprozessabläufen und kundenseitigen Anwendungen. Das Hinzufügen oder Ändern von Anwendungsabläufen oder serverbasierten Abläufen über die Tools nimmt keine herkömmlichen Codeänderungen vor oder generiert keinen neu erstellten Code, sondern wirkt sich nur auf den Ablauf des geänderten oder optimierten Prozesses aus. Änderungen an Anwendungen und Prozessverhalten, die durch die Tools implementiert wurden, spiegeln sich unmittelbar und diskret in den Anwendungen wider. Das Ergebnis ist eine vollkommen neue Möglichkeit, plattformübergreifende kunden- und geschäftsorientierte Anwendungen aufzubauen.